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KUNST ZU RECHT

 Zeitgenössische Kunst im Bezirksgericht Innere Stadt - 21.1.2010 bis 29.11.2010

Marxergasse 1a, 1030 Wien; Etage 1 bis 7

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag  8:00 bis 15:00

Ismael Ismet Basaran . Christian Datzmann . Corunna Dietrich . Erika Ebner . Alfons Ebner . Emanuel Frank . Andrea Groier. Mathias Handwerk . Jarma Hansel . Hans Heis . Veronika Junger . Wolfgang Kalal . Annemarie Kimmel . Helga Knirsch . Christopher Krzizek . Martha Lenz . Irene Marx . Andy Moebius , Thomas Nemec . Robert Planitzer. Reinhold Ponesch . Judith Reßler . Christine Schwaighofer . Rudolf Vallant . Beate Wagner . Marion Wagner . Catherine Weiländer . Anna Hanes Weiss . Heike Willmaser .Georg Ypsilanti.

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Fotos :http://picasaweb.google.de/earthboar1959/KunstZuRecht


Die Ausstellung erstreckt sich über 7 Stockwerke und beinhaltet unterschiedlichste Techniken und Stilrichtungen.  

Die KünstlerInnen kommen aus verschiedenen Bereichen der Kunst , aus  fünf verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Generationen .

 

Nähere Informationen/Presse/Fotos: http://kunst-zu-recht.webege.com/

 

 

 

 
Festival der Bezirke Juni 2010

PALAIS KABELWERK - groundfloor

WERKSHOPS rund ums Kabel ; Meidlinger Künstlerinnen arbeiten kreativ, interaktiv und live mit WerkshopbesucherInnen

Andrea und Fiona GROIER: "Kabel - Kunst - Werke"

  -  kreative Einsatzmöglichkeiten von Kabeln aller  Art -  von der Bildgestaltung bis zum persönlichen Styling

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    Fotos: http://picasaweb.google.at/earthboar1959/KabelWerkShop

 

 

 Tafelbild- Werkshop inklusive Projektabschluss- Fest für alle

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Martina Eder: "EAT ART- das kulinarische Fest der Feste für die Kunst"

Fotos: http://picasaweb.google.at/earthboar1959/EatArtAbschlussfest

 

 

 

kabelwerk- Infos:  http://www.palaiskabelwerk.at/, http://www.kabelwerker.net/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
MEIDLINGER VIELFALT
13. bis 20. Juni 2009

Gemeinschaftsausstellung im  PALAIS KABELWERK, 12, Oswaldgasse 35

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Marita Bank/Malerei, Isabel Czerwenka-Wenkstetten/Malerei, Harald Eckert/Malerei, Fotogruppe der Naturfreunde Meidling, Andrea Groier/Malerei, Gabriele Hangler/Fotografie, Helga Katz/Malerei, Elisabeth Karger/Collagen, Karin E. Leiter/Malerei, Abd A. Masoud/Malerei, Heidi Nagl/Malerei, Elisabeth Olivier/Malerei, Rudolf Reiterer/Malerei, Nicole Schober/Malerei, Mitra Shahmoudradi-Strohmeier/Malerei, Christine Stigma/malerei, Anne Suttner/Malerei, Verein AUSINA/Archäologie, Erika Voit/Malerei, Helga Vranjes/Malerei, Fanny Wagner/Keramik
 

  Fotos: http://picasaweb.google.com/earthboar1959/MeidlingerVielfalt?feat=directlink

 

....rückkehr der frösche.... 

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als der mensch zu fröscheln begann

   

da sitzen also frösche. und da hängen bilder. ok, aber kann mir bitte jemand erklären, was das soll? sind wir da im kindergarten, oder will uns die künstlerin eine lange amphibische nase zeigen? was hat denn die kunst mit der biologie zu schaffen? oder wird da wieder einmal gekünstelt ein nicht vorhandener kontext um symbole und projektionen konstruiert? ob etwa der frosch im menschen einen trügerischen spiegel sucht und sich als prinz erkennt, oder ob der mensch den frosch zu gewissen tiefenpsychologischen projektionen nutzt – wen kümmerts? 

ist nicht die fröhlich naive kröten- und froschwanderung über die mordende autobahn, hinein in den trüben paarungstümpel ein zutiefst menschlicher akt, die samstagabendliche anmache in der disco mit den liebesquakenden, aufgeblasenen posingtypen und den balztänzen nicht klassisch fröschisch? 

was wäre ein urlaub am weiher ohne den fröhlichen, allabendlichen froschgesang, ohne das erheiternde herum- und hinaufgehüpfe, ohne die knarrigen aufforderungen zum huckepacksex im grünen schilf? ohne die gallertigen kinderblasen, die zwar die neugierde unserer eigenen brut wecken, das baden aber wegen dunkler ahnungen verleiden. was wäre die kärntnerstrasse ohne die bunten, massenhaft aus aller frauen länder eingeflogenen zweistunden-frösche, die lärmend und klickend das rettende wasser des grabens suchen? 

wie alle amphibien vermittelt der frosch den sprung des lebens aus dem wasser auf’s land. er ist ein symbol des übergangs und der veränderung, das gleichzeitig mut und unsicherheit vermittelt. er ist nicht fisch und nicht fleisch, er trinkt und raucht nicht, und gerade wegen seiner geringen menschlichen anmutung eignet er sich so gut als scheinbar unverfängliche projektionsfläche. zeig mir den könig, der sich im wappen einen frosch statt eines adlers oder löwen hält. doch in den seelen der despoten hüpfen sie wild herum, diese sensiblen, dünnhäutigen wassertierchen! 

der frosch als hofnarr, geschmückt und gleichzeitig entstellt von pseudorationalität und größenwahn, von unerfüllten sehnsüchten und verdrängter schuld. der frosch als hofnarr, den man sich hält wegen des schlechten gewissens, dem man sich anvertrauen kann mit seinen ängsten, seiner überheblichkeit und seinen dunkelsten seiten. und schließlich der froschkönig als spieglein spieglein an der wand, der schönes hässlich und hässliche schön macht. wer hat denn den noch nicht gelesen? 

der frosch, der mensch, der aus den tiefen des dunklen brunnens zu uns heraufsteigt, beunruhigt uns, erfreut uns aber auch mit seinem skurrilen exterieur, seinem sympatischen charakter. denk nur an seine ruhigen, seltsam wachen basedowschen augen. wie er gemütlich atmet und singt mit seiner hauchdünnen schallblase, dass es eine freude ist und man denkt, gleich zerplatzt er und das konzert ist vorbei. oder betrachte seine langen, kugelig verdickten finger und zehen: ganz schön aufgetackelt, der kleine grüne zuhälter!

auch wenn der akkurate vermessungsbeamte die messlatte auf einen metallenen frosch pflanzt, und die streicher der philharmoniker ohne ihn verloren wären. selbst wenn johann strauss der fledermaus keinen zur seite gestellt hätte und der kluge hausmann dieses fleißige amphibium nicht zur tellerreinigung benutzen würde, es bliebe die frage:

macht sich der mensch mit seinem präpotenten, aufgeblasenen gehabe nicht selbst zum narren, der sich von den fröschen scheinbar bejubelt sieht, am ende aber mit weit aufgerissenen augen seinen eigenen täuschungen erliegt? ist der frosch nicht jenes feuchte und hässlich-komische, gleichzeitig aber verletzliche und sensible tier, das ebendiese menschlichen eigenschaften so trefflich reflektiert?

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aus der feder geflossen dem bruder michael am 9.juni anno 2009 angesichts der schwindenden artenvielfalt in politik und kultur unter tränen- und blasendruck. möge der frosch das heraufdämmernde grauen überwinden.

 

Infos rund um das kabelwerk: http://www.kabelwerk.at,   http://www.kabelwerker.nethttp://www.palaiskabelwerk.at

 

 

 

 


 





 
1. Amateurkunstmesse Wien

15. und 16. Juni 2009

1010 Wien, Rathaus/ / Volkshalle

Malerei, Grafiken, Druckgrafiken, Kunstfotos und Skulpturen von KünstlerInnen aus Wien wurden erstmals bei dieser Verkaufsmesse der Ringgalerie im Wiener Rathaus präsentiert.

BASIS.KULTUR.WIEN :   http://www.basiskultur.at

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 Fotos: http://picasaweb.google.com/earthboar1959/AmateurKunstMesse?feat=directlink 

 
Veranstaltungsreihe "Bildergespräche"

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KünstlerInnen erhalten die Möglichkeit, eigene ausgesuchte Arbeiten dem Publikum vorzustellen und Fragen zu den einzelenen Werken zu beantworten. Es besteht auch die Möglichkeit, Bilder zu erwerben.

Zur Premiere bei dieser Veranstaltungsreihe ist die Wiener Künstlerin Andrea Groier eingeladen.

Musik und Texte von Chris 4er Peterka und Freunden.

Fotos: http://picasaweb.google.com/earthboar1959/BildergergesprCheAlbertsBCherlager?feat=directlink

 
12./13. Dezember 2008

Hornbostel Art around

 

Grätzelkunst rund um die Hornbostelgasse

 

- Vier Galerien/Ateliers laden zu einem Spaziergang ein

www.postmodestie.com

- Atelierfest bei Anna Hanes Weiss: 5 Kunstschaffende stellen ihre Arbeiten vor:

  von Malerei über Keramik bis Fotografie: Andrea Groier, Michael Groier, Anna Hanes Weiss,

  Martha Lenz, Maximilian Papula

  --> siehe Weblinks

 

- DJ-line und Punsch beim "Häferl"

  www.haeferl.net

 

 

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  Fotos: http://picasaweb.google.com/earthboar1959/HornbostelArtAround?feat=directlink

 
Gemeinschaftsausstellung Mai 2008

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Isabel Czerwenka-Wenkstetten-Malerei, Evelyn Doll-Malerei, Harry Eckert-Malerei, Martina "TINEDA" Eder-Projekte&Raumkunst, Andrea Groier-Malerei/Grafik, Simonetta Hary-Malerei, Elisabeth Karger-Collagen, Helga Katz-Aquarelle, Silvla "SIKO" Konrad-Konzept&Raumkunst, Brigitte Löw-Malerei, Elisabeth Olivier-Malerei und Keramik, Chris "4er" Peterka- Gitarre, Rudolf Reiterer-Malerei, Ilse Schleining-Acrylmalerei, Nicole Schober-Malerei, Katharina eidler-Malerei, Christine Stigma-Malerei, Anne Suttner- Malerei, Helga Vranjes-Malerei, Franziska Wagner-Keramik sowie FotokünstlerInnen der Naturfreunde Fotogruppe Meidling

 

Nähere Informationen: Meidlinger Kulturkreis:http://ku000196.host.inode.at/index.shtml

 

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 mehr fotos: http://picasaweb.google.com/earthboar1959/24StundenKUNSTbeWEGUng?authkey=e-4qaZ8VviA#

 
Gemeinschaftsausstellung Juni 2007

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15./16.Juni 2007, Amtshaus 1120 Wien, Schönbrunnerstraße 259

Meidlinger Kulturkreis: http://ku000196.host.inode.at/index.shtml

Karin Bergmayer, Hedy Böhm, Isabel Czerwenka- Wenkstetten, Evelyn Doll, Hary Eckert, Martina "TINEDA" Eder, Andrea Groier, Thomas Heinze, Elisabeth Karger, Helga Katz, Silvia "SIKO" Konrad, Brigitte Löw, Ursula Medicus, Elisabeth Olivier, Ilse Schleining, Christine Studeny, Anne Suttner, Franziska Wagner, Susanne Zemrosser

 

Informationen zum Projekt und Bilder von der Gesamtausstellung und von allen beteiligten Künstler/Innen auf ctv-net.org:

http://www.ctv-net.org/web/content/view/312/25/

 

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Mehr Fotos: http://picasaweb.google.de/earthboar1959/24StundenRASENKUNSTInWienMeidling#

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Bundesanstalt für Bergbauernfragen 2007

 

15. März bis 26.August 2007

„...ansonsten der netteste mensch…“

von Andrea Groier
an der Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Marxergasse 2/Mez., 1030 Wien

 

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Programm


Begrüßung: Josef Krammer

Einführung: Michael Groier, Josef Hoppichler

Musik: Chris "4er" Peterka

das motto der ausstellung verdeutlicht die ambivalenz der künstlerin sowie des menschlichen lebens allgemein und damit auch jenes der kunst.

…ansonsten der netteste mensch… spielt auch auf das therapeutische element aller künstlerischen prozesse und die fähigkeit der kunst, das böse und unbewältigte in uns zu thematisieren, abstrahieren und damit aufzulösen, an.

die exponate sind also einerseits in farbe und struktur geronnene abbilder auch der „dunklen“ und sonst verborgenen seiten der künstlerin bzw. des therapieprozesses malen.

andererseits visualisieren die bilder auch das ergebnis dieses bewältigungs- und reflexionsprozesses, also das kurz- oder langfristig geheilte „innere“.

grundthema der arbeiten der künstlerin ist die liebe zu den menschen und zum leben allgemein in ihrem umfassenden sinn, beziehungsweise die auseinandersetzung mit der liebe auf ihren unterschiedlichen ebenen.

dementsprechend nehmen auch die titel der bilder diese themen auf und spiegeln sie anhand unterschiedlicher alltagserfahrungen.

andererseits reflektiert das motto das kritische selbstbewusstsein der künstlerin, das sie sich in oft mühevollen lernschritten erarbeitet hat.

viele der bilder strahlen diese lebensfreude vor allem auch in form der kraftvollen farbgebung aus.

kleine teufelchen, kobolde oder andere kreaturen, die aus dem abgrund oder der tiefe der bilder auftauchen, symbolisieren auch irritationen, angst und unsicherheit und relativieren das oft vordergründig positive und einnehmende der bilder.

MICHAEL GROIER


zur programmatik

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mehr Fotos: http://picasaweb.google.de/earthboar1959/BABF15MRz2007?authkey=JMbtYQhtJWM

 

"enthüllungen“

hopp und sebi entwerfen ein fremdbild der künstlerin. die vorgetragenen thesen des unsichtbaren (der schwarze) werden vom stummen (der weiße) szenische umgesetzt. spannungsfeld zwischen verbal und nonverbal, zwischen rational und emotional, eben die dialektik des lebens und damit auch der kunst.

„vernissage in progress“

die vorbereitung der ausstellung ist ein teil der ausstellung, kunst und malerei als prozess, bedeutung und relativierung des malaktes und des „produkts“, die künstlerin und die anwesenden gäste garantieren die immerwährende weiterführung des kunstschaffens

„begehbare kunst“

kunst als fußabstreifer, herunterholen der elitären kunst in die niederungen des alltäglichen kunstgebrauches. kunst als ein essentieller bestandteil des lebens.

schattenbilder: verbindung zwischen bildern und boden, zwischen „echt und unecht“, zwischen besonders und banal, zwischen der gemalten wirklichkeit und der fiktion.

„spiegelbild“

die betrachterInnen werden mit ihren diesbezüglichen gedanken selbst zum gemälde, zum sekundenbild. sie sind wie die künstlerin selbst teil all ihrer kulturellen und künstlerischen äußerungen. das spiegelbild symbolisiert die endlichkeit und relativität künstlerischer prozesse und werke. letzendlich ist jede betrachterIn auch künstlerIn

„invasion der frösche“

frösche als „hofnarren des kunstbetriebes“ drängen in massen von der straße in den „kunsttempel“, sind gäste und kritiker zugleich, lachen die künstlerische überheblichkeit und abgehobenheit von ihrem elitären podest, symbolisieren aber auch den heiteren, humoristischen aspekt der kunst. sie sind die katalisatoren der ausstellung, führen in und durch die austellung